Schon am 12. Mai 2019 hatte die CDU-Fraktion die Verwaltung gebeten, unter dem Label „sichere Wege für kurze Beine“ Vorschläge für ein sicheres Schulwegekonzept hauptsächlich zu den beiden Grundschulen Astrid-Lindgren und Weinbergschule vorzulegen. „Leider ist nichts passiert“ kommentiert der CDUStadtverbandsvorsitzende die Aktivitäten der Verwaltung.

Die CDU-Fraktion hat zum gleichen Thema in die Stadtverordnetenversammlungam 21.4.2020 nach dem Sachstand gefragt und um Stellungnahme gebeten, was inzwischen in dieser Hinsicht passiert ist. Als Antwort aus der Verwaltung hieß es, es würden Ergebnisse voraussichtlich am 04.06.2020 präsentiert werden; nichts ist bisher passiert. „Es ist enttäuschend, wenn nicht sogar schockierend“ so Benedikt Dorn „das ein Verkehrswegekonzept auch im kommenden Bau- und Verkehrausschuss abermals nicht vorgestellt wird.“ Vermutlich steht das Thema auf der Tagesordnung für den Bauausschuss im September 2020. „September ist viel zu spät“ Dorn „am kommenden Dienstag werden wieder Erstklässler eingeschult. Ein schöner Tag für alle neue Schülerinnen und Schüler, eigentlich. Wenn nur nicht die Gefahr z.b. beim Überqueren der Landesstraße zwischen Schänzchen II und Schänzchen III wäre, oder andere neuralgische Punkte, wie die Verkehrssituation in der Altstadt. Wir sind sehr enttäuscht darüber, dass dieses wichtige Thema so wenig Beachtung findet. Muss denn immer erst etwas passieren, bevor sich die Mühlen der Verwaltung in Gang setzen.“

„Um Gottes Willen, ich möchte an dieser Stelle wirklich nichts hervorbeschwören, aber die Sicherheit unserer kleinen Mitbürgerinnen und Mitbürger
liegt uns wirklich ganz besonders am Herzen“ so der Stadtverbandsvorsitzende „und von Mai 2019 bis zur Einschulung im August 2020 hätte wirklich
längst ein Vorschlag vorgelegt werden können, zumal jetzt wieder einmal bald die dunkle Jahreszeit anfängt und die kurzen Beine oft nur sehr schwer von den heranfahrenden Fahrzeugen erkannt werden“. „Genauso wird der Vorschlag der CDU ignoriert, darüber nachzudenken wie der Verkehr, im Besonderen zu Zeiten des Schulbeginns aus der Altstadt herausgehalten werden kann. Dort sind, auch das haben wir mehrfach zu Papier gebracht
keine Bürgersteige im Bereich der Altstadt. Die Schülerinnen und Schüler müssen also sozusagen zwischen fahrenden und parkenden Autos hin und herspringen. Das gebotene Schritttempo wird oftmals nicht eingehalt. Das kann und darf keine Dauerlösung sein. Ich bin sehr gespannt, wann und was uns irgendwann einmal zur Entscheidung vorgestellt wird“ schließt Benedikt Dorn seinen enttäuschten Kommentar.

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